Die 150. Ausgabe!
Hallo Besucher,
huiuiui - beim Durchzählen haben wir gerade festgestellt, dass dies die 150. Ausgabe der flirt.antenne.com-News ist! Wow, wie die Zeit vergeht!
Wie Sie auf unserer
Newsletter-Seite leicht sehen können, haben wir am 25.08.2003 mit dem Schreiben begonnen. Also vor über drei Jahren. Und einer Handvoll Leser. Heute sind es über 100.000, die wöchentlich das Neueste zum Thema Online-Dating und flirt.antenne.com wissen wollen. An dieser Stelle vielen Dank für das positive Feedback während all der Jahre! So, dann wollen wir mal die nächsten 150 anpacken - die erreichen wir dann ja bereits im Jahre 2009 ...
Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihr flirt.antenne.com-Team
Danke, danke!
Stellvertretend für all das positive Feedback, das wir in den letzten drei Jahren für unseren Newsletter erhalten haben, hier zwei Zuschriften. Interessanterweise erhalten wir im Schnitt häufiger Dankes-Emails von Singles, die ihren Partner bei uns gefunden haben.
Daraus könnte man natürlich schließen, dass fleißige Leser erfolgreicher flirten ...
In der Tat ist es so, dass wir an dieser Stelle jede Menge Tipps und Tricks veröffentlichen. Unser
Newsletter-Archiv ist also ein regelrechter Ratgeber. Werfen Sie doch einfach mal einen Blick in das Archiv, falls Sie noch nicht so lange bei uns sind! Sie werden sehen: es lohnt sich!
Und hier, wie versprochen, die freundlichen Grüße unserer Mitglieder:
"Danke!!! ... Das war echt mal ein guter Newsletter! Übrigens, ich hab nun doch schon Männer aus flirt.antenne.com und viele nette Menschen kennen gelernt, innige Freundschaften geschlossen und bin noch nie enttäuscht worden, abgesehen von dem üblichem Chatkummer, den man so erlebt. Seit einigen Wochen habe ich eine ernsthafte, gute Beziehung zu einem Mann aus "flirt.antenne.com" und bedanke mich an dieser Stelle einmal recht herzlich, so es dann ankommt. Ob's nun flirt.antenne.com war oder ein Geschenk des Himmels... egal. Dankesagen tat mal Not."
"An dieser Stelle ein großes Lob an Euren wöchentlichen Newsletter, der immer so prima informativ und auch frisch und fröhlich verfasst worden ist. Diesen werde ich ganz bestimmt vermissen, schade eigentlich, aber verständlicherweise kann ich meine Mitgliedschaft nur deswegen nicht aufrecht erhalten. Kleiner Tipp: Ihr könnt ihn mir ja trotzdem weiter zukommen lassen, das wäre wirklich toll!!! Ansonsten kann ich nur sagen: macht weiter so!!!"
Partnersuche der exzentrischen Art - made in Great Britain
Zur Aufheiterung eines eher grauen Novembertages möchten wir Ihnen mal über ein paar ganz spezielle Kontaktanzeigen berichten, mit denen britische Singles in London auf der Suche nach dem großen Glück sind.
Zwar handelt es sich nicht um Online-Dating-Anzeigen, sondern um ganz konventionelle Print-Anzeigen, die in der "London Book Review" erschienen sind. Aber das macht ja nichts - das Grundprinzip (Exzentrik, Selbstkritik, Witz und Skurrilität statt Eigenlob und positiver Selbstdarstellung) ist problemlos auch auf den Internet-Bereich zu übertragen. Sie können es ja mal ausprobieren - auf jeden Fall werden Sie mit einer derartigen Anzeige hundertprozentig aus der Masse der anonymen Online-Flirter herausstechen wie der schwarze unter den weißen Schwänen! Allerdings bedarf es ein wenig Mutes - und natürlich sehr viel Kreativität! Eine Prise schwarzen Humors ist auch sehr hilfreich. Als Anregung zitieren wir mal ein paar der bisher erschienenen Anzeigen:
- "Die Romantik ist tot. Meine Mutter auch. Mann, 42, ererbtes Vermögen, sucht ..." (Wirklich verlockend!)
- "67 Jahre alter Herumtreiber in den Wirren der Stadt, zahnlos, selbstzerstörerisch, Neigung zum Pathos, aufgepumpt durch Viagra, sucht ..." (Klingt nach jeder Menge Spaß, finden wir!)
- "Absoluter Mistkerl. Schreiben Sie nicht - Sie würden es schwer bereuen." (Geschickt, geschickt! Es gibt ja auch viele Frauen, die verurteilten Massenmördern im Gefängnis brieflich Heiratsanträge machen. Die fühlen sich bestimmt von so was angesprochen!)
- "Jugendliche Blondine, 52, sucht Typen, der seinen eigenen Namen schreiben kann.Und zwar auf Schecks, vorzugsweise solche, die ihm gehören." (Na, die ist wenigstens ehrlich! Und Ehrlichkeit ist doch eine sehr gesuchte Eigenschaft bei der Partnerwahl!)
- "Schreiben Sie für mich Ihre zehn Lieblings-CDs auf. Ich will feststellen, ob es etwas gibt, das zu behalten sich lohnt, wenn wir uns wieder trennen." (Sehr weit blickend gedacht, finden wir. Spart jede Menge Anwaltskosten hinterher.)
- "Beeilen Sie sich. Die Uhr tickt und mein Herzschrittmacher auch." (Der Inserierende gab sein Alter mit 81 an. Hat doch was sehr Motivierendes, eine solche Anzeige, oder?)
Die Zeitung, in der diese abstrusen Annoncen erscheinen, hat ihre Auflage seit Beginn des Trends von 25.000 auf 43.500 Exemplare steigern können. Ob derartige Veröffentlichungen das Glück eher beschleunigen oder abschrecken, muss noch überprüft werden. Auf jeden Fall haben Sie mit so einem Text die Lacher auf Ihrer Seite - und Humor, das haben viele Untersuchungen belegt, ist eine ausgezeichnete Voraussetzung für eine glückliche Beziehung. Vielleicht lassen Sie's ja mal auf einen Versuch ankommen? Wir sind gespannt!
Liebe macht blind, aber hoffentlich nicht blöd - Nachtrag!
- Liebe macht blind, aber hoffentlich nicht blöd - Nachtrag!
Vor zwei Wochen hatten wir aus aktuellem Anlass ja noch mal das Thema Safer Dating aufgegriffen und an dieser Stelle über Tricks und Maschen von Online-Dating-Betrügern berichtet. Just heute findet sich im Vlothoer Anzeiger der Bericht über einen ganz neuen fiesen Trick, mit dem ein frisch verliebter Online-Dater um sein Erspartes gebracht werden sollte. Den wollen wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten, damit Sie gewappnet sind, falls solches oder ähnliches bei Ihnen probiert werden sollte!
Ein 47jähriger Internet-Flirter hatte sich in eine attraktive junge Russin verliebt. Alles verlief ganz normal - Chats, eMails, Fotos hin- und hermailen usw. Schließlich kündigte die angebetete Dulcinea ihrem deutschen Flirtpartner an, sie wolle ihn besuchen kommen. Nicht ganz billig, so von Russland nach Deutschland, versteht sich. Aber zum Glück habe sie eine deutsche Freundin, die ihr die Reisekosten bezahlen werde, freute sich die verliebte Russin. Ob sie wohl sein Konto für den Geldtransfer nutzen könne? Die deutsche Freundin werde das Geld auf sein Konto einzahlen, er könne es nach Erhalt dann an sie nach Russland transferieren, und geschwind werde sie dann in seine Arme eilen!
Windige Geschichte, werden Sie sagen, aber tatsächlich: nach einigen Tagen wies das Konto unseres Romeos ein Plus von fast 5.000 Euro auf, eingezahlt in Brandenburg - aber von einem Mann, nicht von einer Frau. Ach, meinte die russische Julia, das dürfe ihn nicht irritieren, das Geld komme von ihrem geschiedenen Mann, der schulde ihr noch Geld. Na gut, dachte sich Romeo, und überwies wie versprochen den eingetroffenen Betrag weiter an seine Flamme in Russland in der Hoffnung, sie nun bald persönlich an seine Brust drücken zu können.
Aber ach! Sie ahnen es schon? Wie bei Shakespheare gab es auch diesmal kein Happy End. Kurz nach dem Geldtransfer nach Russland stornierte die Brandenburger Bank die Überweisung, da diese durch Phishing von einem Online-Konto veranlasst worden war. Hätte der verliebte Pechvogel das Geld - wie von seiner Liebsten vorgeschlagen - abgehoben und per Bareinzahlung weiter überwiesen, wäre er auf den 5.000 ¿ sitzen geblieben. Da er glücklicherweise seine Bank stattdessen mit einer Auslandsüberweisung beauftragt hatte, konnte er die Transaktion noch rechtzeitig abbrechen. Aber Blut und Wasser hat er bestimmt trotzdem geschwitzt, bis er sein Geld wieder hatte. Mal ganz abgesehen vom gebrochenen Herzen ...
Moral von der Geschicht'? Bitte halten Sie nicht nur ihr Portmonee beim Flirten fest unter Verschluss, sondern auch Ihre persönlichen Kontodaten! Das Böse ist immer und überall!
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